Unsere Leistungen für Sie
Unser Hof
Unser Hof "Okkar BÚ" besteht aus einem Stallgebäude mit zehn Paddock - Boxen, zwei Offenställen sowie einem beleuchteten Round-Pen und Reitplatz. Er ist umgeben von 7.5 ha Weideland mit einer integrierten Natur-Ovalbahn. Im Winter haben unsere Pferde täglichen Weidegang und können die Nacht in geräumigen Boxen genießen, die teilweise über einen Außenbox-Bereich verfügen. Im Sommer verbringen die Pferde die Zeit auf den großen Weideflächen. Diese werden parzelliert, da für unsere Islandpferde das Gras in Deutschland zu nahrhaft ist. Etwas außerhalb liegt außerdem eine etwa 3 ha große Weidefläche, die wir unter anderem zur Fohlenaufzucht nutzen.Auf unserem Hof ist uns sehr an einer entspannten, freundlichen Atmosphäre, die zum Wohlfühlen einlädt, gelegen. Aus diesem Grund beabsichtigen wir auch nicht unseren Stallbereich weiter zu vergrößern. Unsere eigenen Islandpferde, die ich auch für die Hippotherapie -K benutze, leben in Kleingruppen vor allen Dingen draußen. Auf Island wurde diese Pferderasse von jeher dazu benutzt, Lasten durch unwegsames Gelände zu transportieren. Sie sind bekannt für ihre Nervenstärke, ihre Gutmütigkeit und Genügsamkeit. Die ersten Islandpferde kamen 1957 nach Deutschland. Heute haben Sie einen hohen Bekanntheitsgrad, da Sie als gute Gefährten sehr vielseitig einsetzbar sind. So findet das Islandpferd bei uns neben der Hippotherapie auch bei Kutschfahrten, Wanderritten, Feldenkrais-und Reit-Kursen oder auch beim Schulreiten seinen Einsatz.
Hippotherapie -K

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Durch den gleichmäßigen Rhythmus des Pferdes und die verschiedenen Bewegungskomponenten - Seitneigung, Drehung sowie Vor- und Zurück-Bewegung des Beckens der Patienten - kommt es zu einer Reduzierung der Spastik.

Durch die Beckenkippung und den Breitsitz auf dem Pferd werden automatisch die Muskeln gekräftigt, die zur Aufrichtung nötig sind.
Häufig ist diese Therapie auch ein Motivationskick für therapiemüde Kinder und Jugendliche, denn die Spastikreduzierung erfolgt ohne eigenes Zutun, und die Aufrichtung erfolgt automatisch, da sonst ein Reiten nicht möglich ist.
Hippotherapie - K
Das -K steht für Künzle, eine Chefphysiotherapeutin aus dem Baseler Kantonspital. Sie machte schon 1966 die Erfahrung, dass die Aufrichtung des Beckens und die Lösung der Spannung spastischer Muskeln durch den Schritt des Island-Pferdes (kleine Amplitude und einer Schrittfrequenz, die dem menschlichen Gehen entspricht) und einem Sattel am effektivsten erfolgt. Deshalb benutze ich seit Jahren einen Sattel mit Spezialanfertigung.

Unter der Bezeichnung "Hippotherapie" werden international sehr unterschiedliche therapeutische Aktivitäten mit Hilfe des Pferdes verstanden. Der klar abgegrenzte Anwendungsbereich heute, als Hippotherapie-K definiert, führt zu einer Differrenzierung zu anderen Einsatzbereichen des Pferdes mit therapeutischen oder heilpädagogischen Zielen.
Dank der Differenzierung fand im Jahr 1994, leider nur in der Schweiz, die Hippotherapie-K offizielle Anerkennung als kassenpflichtige medizinische Maßnahme für MS-Patienten und für CP-Kinder.
Heilpädagogisches Reiten
Seit 2011 können wir nun auch heilpädagogisches Reiten anbieten. In kleinen Gruppen lernen die Kinder spielerisch
- ihr Gleichgewicht zu halten
- Bewegungen zu koordinieren
- Kommunikation mit Tieren und untereinander.
Nicht die reiterliche Ausbildung, sondern individuelle Betreuung und Förderung in engem Bezug zum Pferd stehen im Vordergrund. Es wird eine positive Beeinflussung des Befindens, des Sozialverhaltens und der Persönlichkeitsentwicklung mittels ganzheitlicher Therapieformen angestrebt.
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Reiten

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Das Islandpferd ist ein Spätentwickler, und wir wünschen uns eine langjährige Zusammenarbeit. Deshalb beginnen wir die Pferde erst mit fünf bis sechs Jahren auszubilden. Das Einreiten erfolgt schonend und ist ein Zusammenschluss vieler, vieler Erfahrungen, Kurse und Anregungen bekannter Menschen wie:
die Freiheitsdressur von Pat Parelli, die Bodenarbeit nach Linda-Tellington-Jones, die Kappzaumarbeit von Bent Banderup und vielen Reittipps meiner langjährigen Reitlehrerin Dani Gehmacher vom Wiesenhof.
Bent Banderup sagt: "Was man nicht selbst gefühlt hat, kann man auch nicht reiten."
So kann ein Reitunterricht immer nur begleitend verstanden werden, und das Reiten-Lernen ist ein hartes, zum Teil auch sehr mühevolles Geschäft.

Der Reitunterricht, der auf meinem Hintergrundwissen basiert und auf der Feldenkrais-Methode aufbaut, unterscheidet sich somit sehr von der herkömmlichen Art.
Wir verfügen über gut ausgebildete Islandpferde, auf denen Sie Unterricht nehmen können, Ich gebe auch gerne Unterricht auf Ihren eigenen Pferden, ob Groß
oder Pony, und bin bereit gegen eine geringe Anreisegebühr zu Ihnen zu kommen. Termine für Kurse können nach Absprache erfolgen.
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Feldenkrais

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So können eingefleischte Bewegungs- oder Verhaltensmuster bewusst gemacht, und ersetzt werden. Das kann zu einer besseren Wahrnehmung und Beweglichkeit führen. Schmerzhafte Bewegungen können umgangen werden. Man erhält einen besseren Umgang mit sich selbst und den anderen Menschen. Die Feldenkrais Methode wird in zwei Formen unterrichtet:
ATM
Awareness Through Movement, Bewusstheit durch Bewegung.
Hierbei handelt es sich um die Anwendung in der Gruppe. Die Teilnehmer liegen meist auf dem Boden und führen nach Anweisung Bewegungslektionen aus.
FI
Funktionale Integration.
So wird die Einzelarbeit genannt, bei der statt der Sprache die Hände die Kommunikation übernehmen. So liegt - es sind auch andere Ausgangspositionen möglich - der Teilnehmer meistens und der Feldenkrais Behandler führt bzw. unterstützt die Bewegung. Das führt zu einer Veränderung des Bewegungs- bzw. Körpergefühls.
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Feldenkrais und Reiten

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Die Teilnehmer erlernen in dem Feldenkrais Teil - der ohne Pferd meist liegend stattfindet - durch Bewegungslektionen ihre Wahrnehmung zu schulen, Verspannungen bzw. unnötige Spannungen abzubauen und durch neue effektive Bewegungen zu ersetzen. Sie lernen dadurch einen klaren Umgang mit sich selbst und sind so in der Lage, auch dem Pferd eine klare Anweisung zu geben.
Nachmittags wird dann mit verschiedenen kleinen Lektionen auf dem Pferd, und auf dem Reitplatz, das morgens Erfahrene ausprobiert. Es ist immer wieder erstaunlich, mit wie wenig Anstrengung es möglich ist, das Pferd zu motivieren, das zu tun, was der Reiter möchte, wenn er eine klare Vorstellung von dem hat, was das Pferd machen soll. Oft reicht auch das Denken an die Bewegung aus, denn Pferde sind Künstler im Gedankenlesen. Der Kurs ist für alle, die der Meinung sind, dass es noch eine andere Methode des Reitenlernens geben muss, die angstfrei, komfortabel, harmonisch und mit wenig Kraftaufwand verbunden ist.
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Unsere Pferde

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Aldur
Kári: Er kommt hauptsächlich in der Hippotherapie zum Einsatz. Dafür eignet er sich besonders, da er durch seinen kräftigen Körperbau als unser Gewichtsträger gilt. Zudem ist sein Schritt gleichmäßig und trittsicher und er kann sich gut dem Patienten anpassen. Außerdem ist Kári einer der Gründer unserer Zucht.

Kári
Gudjona: Sie ist unser "All-rounder" und findet überall ihren Einsatz. In der Hippotherapie ist sie ausgeglichen und ruhig, bei den Spielen schnell motivierbar, in der Bahnarbeit sehr aufmerksam und korrekt. Beim letzten Schulreitwettbewerb hat sie im Trail den 1. Platz belegt. Auch für die Zucht ist sie nicht uninteressant, so ist sie die Mutter bzw. Oma vieler unserer Pferde.

Gudjona

Gudjona und Hnokki
Kátur: Er ist der Sohn Káris und Gudjonas. Da er noch in der Ausbildung steckt, wird er noch nicht so häufig in der Therapie eingesetzt. Aber er verspricht schon jetzt ein gutes Verlasspferd zu werden und hat seine bisherigen Einsätze beim Ponyreiten mit Bravour gemeistert.

Kátur
Glanna: Ebenfalls eine Nachzucht Gudjonas und ebenfalls noch nicht fertig ausgebildet. Ihr Gemüt ist ganz das ihrer Mutter: unerschütterlich und brav. Sie hat einen schönen Schritt und liebt es Biegungen zu laufen. Sie wird mit Sicherheit ein gutes Therapiepferd und durch ihr Gebäude auch vielseitig einsetztbar.

Glanna

Glanna und Halastarni
Kjarni: Ein Bruder Glannas und am Anfang der Ausbildung. Schon jetzt aber zeigt er große Begeisterung für die Arbeit und lernt schnell und leicht. Er überzeugt durch seine ständige Bereitschaft und immer gute Laune.

Kjarni
Sutur: Unser Oldi. Er war früher unser Hippotherapiepferd Nr. 1, ist aber nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Mit seinen 25 Jahren ist er trotzdem noch gut dabei und möchte auch noch nicht komplett auf das Abstellgleis geschoben werden. So wird er häufig noch auf Ausritten bei ängstlichen Reitern eingesetzt und regelmäßig beim Kinderreiten.

Sutur